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TuS Bruchmühlen


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Anna Klinkemeier und Luigi di Bella sowie Sven-Eric Adam, Simon Domann und Oleg Berger wissen, sie den neuen Defi im Notfall einsetzen müssen. Michael Hebel (hi,rechts) hat das Prozedere erklärt.


 Keine Reaktion. Die Atmung setzt aus. Im Falle eines Herzstillstandes kann jede Sekunde überlebenswichtig sein. Gut, wenn ein Defibrillator in der Nähe ist. Bislang gibt es in der Gemeine Rödinghausen sieben "Defis". Ein weiterer ist jetzt am Sportplatz "An den Fichten" dazugekommen.
 "Der TuS Bruchmühlen ist von nun herzsicher", freut sich Sven-Eric Addam, dritter Vorsitzender des TuS Bruchmühlen. Der Standort des neuen Defibrillators ist in unmittelbarer Nähe des Fußballplatzes, damit dieser im Notfall sofort griffbereit ist. "Wir hoffen natürlich, dass wir diesen gar nicht einsetzen müssen", sagte der Vorsitzende Wolfgang Schmidt.
 Die Initiative ging von der ersten Seniorenmannschaft aus. Als im Herbst ein Spieler der SG Grün-Weiß Bustedt während eines Meisterschaftsspiel in Gohfeld einen Herzstillstand erlitt und wenige Tage später verstarb, wurde den Fussballern bewusst: Der TuS Bruchmühlen benötigt am Sportplatz einen Defibrillator.
 "Danach hieß es, Sponsoren anzusprechen und nachzufragen. Zum Glück haben wir ein Unternehmen gefunden, das uns unterstützt", berichtete Sven-Eric Adam. Das Unternehmen, das anonym bleiben möchte, hat nicht nur den "Defi" gesponsert, sondern wird auch die Wartung in den kommenden Jahren finanzieren.
 Damit der Defibrillator im Notfall auch richtig eingesetzt werden kann, gab es eine Schulung im Vereinsheim. Michael Hebel, medizinischer Produktberater erklärte den Jugendtrainer und Spielern der ersten Seniorenmannschaft, wie ein "Defi" zu bedienen ist. "Grundsätzlich kann man nichts falsch machen. Das Gerät erzählt einem alles, was zu tun ist", sagte Michael Hebel.
 |Quelle: Bünder Zeitung, Westfalen-Blatt, 24.2.2016; Foto und Bericht: Niklas Krämer